Der UN-Migrationspakt gilt nur für Migranten. Foto: dpa

Mehr als 60 000 Migranten sind seit dem Jahr 2000 auf ihrer Reise in ein fremdes Land gestorben. Dieses Leid soll künftig durch den am Montag verabschiedeten UN-Migrationspakt gemindert werden. Wir zeigen, welche Ziele der Pakt hat und wer nicht hinter dem umstrittenen Abkommen steht.

Marrakesch - 23 Ziele sollen in Zukunft illegale Migration verhindern und legale Migration erleichtern. Hinter dem UN-Migrationspakt steht auch Kanzlerin Angela Merkel. Sie besuchte am vergangenen Montag die Konferenz in Marrakesh, um dem umstrittenen Abkommen Deutschlands Stimme zu geben. 164 der insgesamt 193 UN-Mitgliedsstaaten stimmten für den UN-Migrationspakt. Doch es gibt auch Gegner: 28 Mitglieder, darunter Ungarn, Österreich und die USA stimmten dagegen.

Der Pakt ist zwar verabschiedet, jedoch können die Vereinten Nationen den UN-Mitgliedsstaaten nicht aufzwingen, diese Migrationspolitik zu verfolgen, sagte UN-Generalsekretär Guterres. Der Vertrag sei somit rechtlich nicht bindend, nur politisch verpflichtend.

Sehen Sie in diesem Video, warum der UN-Migrationspakt nicht für Flüchtlinge gilt, welche Ziele das Abkommen hat und warum der Pakt umstritten ist.

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