Wahlkampf mit allen Mitteln: Caroline Cruz, die Tochter von Senator und Präsidentschaftskandidat Ted Cruz, gibt am Dienstag in Stafford, Texas ein Interview. Weitere Bilder vom Super Tuesday zeigt die folgende Fotostrecke. Foto: EPA

Im US-Vorwahlkampf werden ganz selbstverständlich auch die Kinder der Kandidaten eingespannt. Der Super Tuesday führt bei Helfern, Wählern und Kandidaten zu Ekstase und Erschöpfung: Bilder eines für alle anstrengenden Tags.

Stafford - Es könnte das Bild des Super Tuesday werden: Caroline Cruz, die Tochter des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ted Cruz, spricht in eine Kamera. Das Mädchen im roten Kleid hat das Objektiv eine Kindesarmlänge vor sich, sein Gesicht ist grell ausgeleuchtet. Die Kamera scheint fast so groß wie Caroline Cruz selbst.

Ein Eindruck, den man haben könnte: Hier wird Wahlkampf mit allen Mitteln gemacht, die Kinder der Kandidaten müssen selbstverständlich auch dafür herhalten im Rennen um die US-Präsidentschaft oder besser um den Kampf, überhaupt kandidieren zu dürfen: Caroline Cruz als Mädchenjoker.

Der Super Tuesday mit Vorwahlen in elf Staaten brachte in diesem Rennen weder bei den Republikanern noch bei den Demokraten eine Vorentscheidung; die war auch nicht erwartet worden. Bei den Demokraten ist Bernie Sanders weiter im Rennen gegen Hillary Clinton, bei den Republikanern liegt Donald Trump vorne – aber eben nicht uneinholbar.

Dennoch zeigt der Super Tuesday, wie die politische Stimmungslage in den USA ist – und die Kandidaten positionieren sich neu. Ted Cruz etwa, der sich als der einzige republikanische Kandidat präsentiert, der Donald Trump noch stoppen kann – und sei es mit der Hilfe seiner Tochter.

Dieses Bild und viele weitere Eindrücke vom Super Tuesday haben wir in unserer Bildergalerie zusammengestellt. Die Fotos zeigen die Kandidaten, ihre Helfer – und die, die für sie stimmen sollen: Eindrücke eines ungemein fordernden Wahlkampfs. Viel Spaß beim Durchklicken!

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