Von Mitte der Woche an darf man wieder in die Wilhelma. Foto: Wilhelma Stuttgart/Knitter

Besuche sind zunächst nur mit einer Buchung möglich. Täglich dürfen insgesamt 4000 Gäste für eine bestimmtes Zeitfenster kommen. Die Pflanzen- und Tierhäuser bleiben noch geschlossen, aber es gibt auch draußen viel Neues zu sehen.

Stuttgart - Pünktlich zum nahenden Frühlingsanfang darf die Wilhelma wieder Gäste einlassen. An diesem Mittwoch öffnet sie um 8.15 Uhr die Pforten.

Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin ist erleichtert: „Unsere Mitarbeiter und einige Tierarten haben die Gäste vermisst.“ Zunächst bleibe die Zahl der Gäste auf täglich 4000 begrenzt. Entsprechend der Coronaverordnung des Landes sind bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 Terminbuchung und Dokumentation Pflicht. Eingelassen werden daher nur Besucher mit einem Online-Ticket für eine bestimmte Zeitzone. Auch Dauerkartenbesitzer müssen über die Homepage der Wilhelma unter www.wilhelma.de/tickets Termine buchen. Das Tragen von medizinischen oder FFP2-Masken ist Pflicht.

Zutritt nur mit Online-Ticket

Die Preise für den Besuch sind gesenkt worden, denn momentan sind die Gewächs- und Tierhäuser noch geschlossen. Erwachsene bezahlen 15 Euro, Kinder ab sechs Jahren 5,50 Euro. Es soll auch wieder Verpflegungsangebote geben. „Wir bereiten uns auf den Take-Away-Verkauf vor und werden unseren Grill am Schaubauernhof und den Food Truck öffnen“, sagt Oliver Jaekel von Marché Mövenpick, dem Betreiber der Wilhelma-Gastronomie.

Der zoologisch-botanische Garten musste wegen Corona von 16. März bis 11. Mai 2020 und vom 31. Oktober 2020 bis 9. März 2021 komplett geschlossen bleiben. Auch der Christmas Garden fiel aus. Statt jeweils rund 1,67 Millionen Besucherinnen und Besuchern in den beiden Vorjahren waren es 2020 exakt 805 001 Gäste.

Magnolienblüte steht bevor

Ab Ende März erwartet die Besucher die Magnolienblüte. Neuzugänge gab es bei den Tieren: Die Geparden-Katze Niara lebt jetzt in der ehemaligen Eisbären-Anlage. Kälber kamen bei den Okapis, den Bongos und den Säbelantilopen zu Welt. Yaks und Kirk-Dikdiks sind auf der neuen Anlage für Asiatische Huftiere zu sehen.

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