Klare Fingerzeige: Timo Werner setzt neue Bestmarken. Foto: AFP Foto:  

Nationalstürmer Timo Werner hat nun mit 23 Jahren und 262 Tagen als jüngster Profi der Geschichte 200 Bundesliga-Spiele absolviert. Der Leipziger bringt nun mehr und mehr den Bundesliga-Rekord schlechthin ins Wanken – und ist deshalb unser Sportsfreund des Tages.

Stuttgart - Wie zu hören ist, zieht sich Charly Körbel langsam warm an. Das mag zum einen an den kälter werdenden Temperaturen im November liegen. Zum anderen aber auch an dem Mann, der die Legende von Eintracht Frankfurt in Schockstarre versetzt. Timo Werner, dieser eiskalte Hund, hat Karl-Heinz Körbel am Wochenende also tatsächlich verdrängt aus den Geschichtsbüchern der Fußball-Bundesliga.

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Nein, natürlich sind die 602 Liga-Spiele Körbels unerreicht – wegen Werner aber muss man sagen: noch! Denn der Nationalstürmer von RB Leipzig hat nun mit 23 Jahren und 262 Tagen als jüngster Profi der Bundesliga-Geschichte 200 Spiele absolviert. Bisher hielt – genau – Körbel diese Bestmarke. Er war damals 24 Jahre und 99 Tage alt. Gibt es für diesen Werner also noch Grenzen? Eben! Wahrscheinlich hat er irgendwann sogar die 800 oder 900 voll, wenn er so weitermacht. Körbels 602-Spiele-Rekord wackelt jedenfalls, zart rüttelt Werner schon jetzt daran. Der Putz fängt an zu bröckeln.

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Es wäre ja auch nur eine weitere von Werners unzähligen Bestmarken. Mit 17 Jahren und 164 Tagen ist der gebürtige Cannstatter der jüngste Bundesliga-Debütant des VfB Stuttgart, er ist obendrein der jüngste Bundesliga-Torschütze in der Geschichte des VfB und der jüngste Mann, der zwei Tore in einer Partie für seinen Stuttgarter Heimatclub schoss.

Und Charly Körbel? Der zittert. Und fürchtet sich, wie zu hören ist, mehr und mehr vor der Zahl 603.

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