Der Lieferheld Wie ein Klon dem anderen

Von Wolfram Hannemann 

Wiedergänger: Vince Vaughn ist Der Lieferheld Nummer zwei. Foto: Constantin
Wiedergänger: Vince Vaughn ist "Der Lieferheld" Nummer zwei. Foto: Constantin

Bei der Komödie „Der Lieferheld" handelt es sich um das Remake einer der schönsten Komödien des vergangenen Jahres.

Filmkritik und Trailer zum Kinofilm "Der Lieferheld"

Stuttgart - David ist ein großes Kind. Der gutmütige Fleischlieferant steckt knöcheltief in Schulden und vernachlässigt seine Freundin. Ausgerechnet jetzt wird diese auch noch schwanger. Just in dem Moment, als David sich an den Gedanken gewöhnt hat, Vater zu werden, erlebt er eine Überraschung: ­Aufgrund seiner anonymen Samenspenden, die er vor 20 Jahren tätigte, ist er bereits der biologische Vater von 533 Kindern! Über hundert seiner Sprösslinge haben eine ­Klage auf Herausgabe seiner Identität eingereicht. David ­beschließt, endlich erwachsen zu ­werden, und besucht ein paar seiner Kinder inkognito.

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Erscheint bekannt? Kein Wunder, denn es handelt sich hier um das Remake einer der schönsten Komödien des vergangenen Jahres: „Starbuck“ lautete der Titel des franko-kanadischen Originals, das jetzt als US-Produktion vom selben Regisseur und Drehbuchautor, Ken Scott, neu verfilmt wurde. Bis auf ein paar Kleinigkeiten (der freizügige Titelvorspann des Originals ist einem ­familienfreundlichen gewichen) gleicht die Kopie dem Original wie ein Klon dem anderen. Der Sinn des Remakes? Ganz einfach: Das Original war auf Französisch, das ­Remake ist jetzt fürs US-Publikum auf Englisch. Zumindest im Original. Für die deutsche Fassung ist dies irrelevant. Wer „Starbuck“ kennt, braucht keinen „Lieferheld“. Wer ihn allerdings verpasst hat, kann das jetzt mit dem Klon nachholen.

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