Auf dem Altenburgplatz sollen noch in diesem Jahr vier großkronige Amber-Bäume gepflanzt werden. Foto: Irs Frey

Die offizielle Einweihung der Einrichtung am Römerkastell ist am 29. März geplant. Auch ansonsten tut sich im Hallschlag 2019 einiges. Der Altenburgplatz erhält beispielsweise großkronige Bäume.

Bad Cannstatt - Es ist das Leuchtturm-Projekt der Sozialen Stadt Hallschlag, das Mehrgenerationenhaus am Römerkastell, das im vergangenen Sommer bezogen wurde. Mittlerweile ist es voll belebt. Das weiß auch Stadtplanerin Gritta Rotter. Und sie kennt den offiziellen Einweihungstermin für das Haus: „Am 29. März werden Vertreter der SWSG und Bürgermeister Peter Pätzold kommen und die Einrichtungen werden sich vorstellen“, kündigt Rotter an.

Die Wohnungen im Haus seien inzwischen alle bezogen und auch alle Plätze der Senioren-Wohngemeinschaft belegt, erklärt Rotter. Auch der Mittagstisch werde fleißig genutzt. Das Kinder- und Familienzentrum ist im Erdgeschoss aktiv. Auch das Nachbarschaftszentrum und das Kinderhaus nebenan verstehen sich als ein Haus unter einem Dach.

Spatenstich mit Baubürgermeister

Möglich wurde das Projekt des Mehrgenerationenhauses durch den Abriss des alten Gebäudes Am Römerkastell 69. Dadurch bot sich die Chance, das neue Zentrum zu entwickeln. Am 6. Oktober 2016 wurde dann der Spatenstich für das Gebäude gefeiert. Baubürgermeister Peter Pätzold und SWSG-Geschäftsführer Samir Sidgi gaben zusammen mit Projektbeteiligten sowie dem Architekten den Startschuss zum Baubeginn. Der Neubau Am Römerkastell 69 komplettiert das Gemeinwesenzentrum im Hallschlag und bildet seitdem mit den denkmalgeschützten Bestandsgebäuden Am Römerkastell 71 bis 75 (Kinderhaus, Nachbarschaftszentrum, Raufutterscheune) das Forum 376 mit Generationenhaus und Stadtteil- und Familienzentrum. Im Mai vergangenen Jahres konnte der Neubau mit den Pflegewohnungen erstmals bei einem Tag der offenen Tür von interessierten Bürgern besichtigt werden. In den letzten Monaten wurde auch noch an den Außenanlagen rund um das Gebäude gearbeitet.

Als weiteres Projekt bei der Sozialen Stadt Hallschlag ist das Kinder- und Jugendhaus im Sigmund-Lindauer-Weg 9 in Planung. Es soll modernisiert werden und teilweise einen Neubau erhalten. Die Planungen gehen weiter. „Wir hoffen, dass in diesem Jahr die Baugenehmigung eingereicht werden kann“, so Rotter. Ausgeführt wird der Entwurf der hsv-Architekten aus Braunschweig.

Geringer ökologischer Fußabdruck

Im Herbst 2016 war ein nichtoffener Planungswettbewerb für den Um- und Neubau des Kinder- und Jugendhauses mit Kindertageseinrichtung im Rahmen der Sozialen Stadt Zukunft Hallschlag gestartet. Aus dem Wettbewerb hat das Preisgericht den Entwurf des Büros hsv-architekten aus Braunschweig in Arbeitsgemeinschaft mit dem Landschaftsarchitekturbüro WGF Objekt aus Nürnberg ausgewählt.

Das Preisgericht hatte dabei positiv bewertet, dass die beiden Funktionen Kita und Jugendhaus in einem kompakten zweigeschossigen Baukörper mit geringem ökologischen Fußabdruck organisiert seien. Einen großen Mehrwert gebe es mit einem überdachten Innenhof. Der zweigeschossige Innenraum werde zum Zentrum des Gebäudes und sei durch das ganze Jahr hindurch nutzbar. Der Kindergarten im Osten des Hofes sei abgeschlossen und gleichzeitig Teil der Gesamtanlage. Denn die Kindertagesstätte Sparhärmlingweg 56A werde abgerissen und ziehe in den Neubau des Kinder- und Jugendhauses. „Somit sind jüngere und ältere Kinder beisammen“, so Rotter.

Klare Mehrheit für die Amber-Bäume

Als weiteres Projekt des Sozialen Stadt Hallschlag nennt Rotter für dieses Jahr die Fertigstellung der Straße Hallschlag mit dem Altenburgplatz. Da gebe es noch keinen Einweihungstermin. Einzelne Details seien noch in Planung, so Rotter. So würden unter anderem noch Infotafeln über die Geschichte aufgestellt. Eine Bürgerbefragung auf dem Platz über mehrere Wochen hinweg habe ergeben, dass sich die Bürger die Pflanzung von großkronigen Amber-Bäumen wünschen würden. Die Zypressen würden dann ausgepflanzt, so Rotter. 98 Prozent der Bürger hätten sich für die Amber-Bäume ausgesprochen. Es sollen vier davon gepflanzt werden.

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