Boris Becker wird in einem eigenen Podcast zu hören sein. Foto: MDI/shutterstock.com

Boris Becker geht unter die Podcaster: Mit Johannes B. Kerner spricht die Tennislegende "offen wie nie zuvor" über die Höhen und Tiefen seines Lebens.

Der dreimalige Wimbledon-Sieger Boris Becker (53) startet einen eigenen Podcast. "Boris Becker - Der Fünfte Satz" wird ab 8. Dezember exklusiv bei Amazon Music abrufbar sein. In fünf Folgen will er jeden Dienstag gemeinsam mit Johannes B. Kerner (55) auf die "Person Boris Becker und die wichtigen Meilensteine und Themen seines Lebens" blicken, heißt es in einer Mitteilung.

Die Folgen werden jeweils ein Kapitel seines Lebens beleuchten. Dabei soll es um die Diskrepanz zwischen der öffentlichen und privaten Person Boris Becker, seine Familie sowie Siege und Niederlagen im Sport wie im persönlichen Leben gehen. Als Gast wird in einer der Folgen sein Wegbegleiter Patrik Kühnen (54) zu hören sein.

Boris Becker will "seine Sicht der Dinge" darstellen

Der Podcast sei ein sehr persönliches Gespräch über sein Leben und darüber wie er tatsächlich denke und fühle, erklärt Becker in einem Statement. "Über mich ist immer schon viel geschrieben und gesprochen worden. Jetzt freue ich mich sehr darüber, (...) meine Geschichte vollständig und in meinen eigenen Worten zu erzählen und meine Sicht auf Ereignisse, Erlebnisse und Schlagzeilen darzustellen." Johannes B. Kerner sagt über seinen Gesprächspartner: "Ich wünsche ihm, dass er trotz aller Schwächen, die jeder von uns hat, den Respekt bekommt, den er - wie ich finde - zweifelsohne verdient."

Am vergangenen Mittwoch (25. November) hat Boris Becker angekündigt, sich zum Jahresende aus dem Deutschen Tennis Bund (DTB) zurückzuziehen. Sein Amt als Herren-Chef will er aufgeben, da er "aktuell nicht die Zeit hat, diese umfangreiche Aufgabe weiter auszuüben", hieß es in einer Mitteilung des Verbandes. Er werde dem DTB freundschaftlich verbunden bleiben und könne sich vorstellen, "wenn es meine Zeit erlaubt, dann auch eine noch größere Aufgabe im DTB zu übernehmen, wenn sich die Möglichkeit ergibt."