Zum Aufmarsch Rechter in Karlsruhe werden Gegendemonstranten erwartet. (Symbolbild) Foto: dpa

Mehrere gesellschaftliche Gruppen haben angekündigt, am Samstag in Karlsruhe rechten Demonstranten entgegenzutreten. Tausende Polizisten sollen die Gruppen trennen.

Karlsruhe - Ein großes gesellschaftliches Bündnis mit der Stadt an der Spitze will dem für Samstag geplanten Aufmarsch von Rechten in Karlsruhe entgegentreten. Die Karlsruher sollten ein starkes Signal senden, „dass wir mit diesen neonazistischen Umtrieben nichts anfangen können“, sagte Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) am Dienstag. Karlsruhe stehe für Toleranz, in der Stadt sei kein Platz für braunes Gedankengut und Gewaltbereitschaft. Neben dem Bündnis „Karlsruhe zeigt Flagge“ hat auch der Deutsche Gewerkschaftsbund zu einer Demonstration aufgerufen. Am Nachmittag läuft der Christopher Street Day in der Stadt unter dem Motto „Bunte Liebe statt brauner Hass“.

Die Partei Die Rechte hat für Samstag zu einem „Tag der deutschen Zukunft“ aufgerufen. Die Polizei rechnet bei dem Aufmarsch im Stadtteil Durlach mit 600 bis 900 Teilnehmern und mindestens 6000 Gegendemonstranten. Mehr als 3000 Polizisten werden im Einsatz sein.

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