Bei der Demo auf dem Stuttgarter Schlossplatz demonstrieren bis zu 500 Menschen für ihre Grundrechte auch während der Corona-Krise. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Bis zu 500 Menschen versammelten sich am Samstag auf dem Stuttgarter Schlossplatz, um nach einem Aufruf der Initiative „Querdenken“ für Grundrechte während der Corona-Krise zu demonstrieren.

Stuttgart - In Stuttgart sind Hunderte dem Aufruf der Initiative „Querdenken“ gefolgt und haben gegen eine Einschränkung der Grundrechte während der Corona-Krise demonstriert. Zwischen 350 und 500 Menschen versammelten sich dabei am Samstag auf dem Stuttgarter Schlossplatz, wie die Stadt und die Polizei übereinstimmend berichteten. Bei der als „überparteilich“ bezeichneten Demonstration forderte Initiator Michael Ballweg die Einhaltung der Grundrechte wie Versammlungsfreiheit und Glaubensfreiheit.

Lesen Sie hier: Wie viel Verbot ist erlaubt?

Die Demonstration fand bereits zum dritten Mal statt. Nach einem ersten Verbot der Stadt hatte die Initiative vor einer Woche trotzdem demonstrieren dürfen, weil das Bundesverfassungsgericht einem Eilantrag gegen das Verbot stattgegeben hat. Es dürfe nicht sein, dass aus Gründen des Infektionsschutzes das Versammlungsverbot ausgesetzt werde, sagt Gründer Ballweg.

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