Der nachhaltige Adventskalender besteht aus 24 bedruckten Karten mit Inspirationen, Impulsen und Übungen. Foto: privat/Tobias Stehle

Die Degerlocherin Christina Klein hat einen eigenen Adventskalender entworfen. Wie sie auf die Idee dazu gekommen ist, und warum sie sich damit einen Traum erfüllt hat, erzählt sie hier.

Degerloch - Schon im vergangenen Jahr zu Weihnachten spukte Christina Klein die Idee eines Adventskalenders im Kopf herum: „Ich dachte, es wäre cool, einen für Frauen zu machen. Ich war mir aber nicht sicher, ob ich mir zutraue, das alleine durchzuziehen.“ Im Frühjahr kam dann aber Corona, und für Klein stand fest: Ich zieh das durch. „Es gab nur noch schlechte Nachrichten überall“, sagt sie, „alles war zu, und viele Menschen haben sich sehr schwer damit getan“.

Kleins Adventskalender soll jetzt ihr Beitrag dazu sein, gut durch die Corona-Zeit zu kommen. „Viele Menschen sehnen sich gerade nach einer positiven Sichtweise“, so Klein, „hier setzt mein Adventskalender an“. Jeden Tag sind Impulse und Übungen enthalten, die inspirieren, aufmuntern und zu größerer Ausgeglichenheit führen sollen. „Entworfen habe ich ihn mit einer Grafikdesignerin“, erzählt die Degerlocherin, die als Personalentwicklerin und Coach arbeitet. „Soul Time“ heißt der Adventskalender, der in Deutschland klimaneutral und fair hergestellt wird.

Aus vielen kleinen Dingen wird etwas Großes

Klein hat die Inhalte des Kalenders an Testerinnen aus ihrem Bekanntenkreis ausprobiert. „Die Rückmeldungen waren gut“, erinnert sie sich. „Der Kalender ist mein Beitrag, etwas Positives in der Welt zu schaffen.“ Sie ist überzeugt: „Wenn jeder etwas Kleines, Positives macht, wird zusammen etwas Großes daraus.“ Klein selbst hat sich mit dem eigenen Adventskalender einen Traum erfüllt: „Das gibt einem soviel zurück, dabei entsteht soviel positive Energie.“

Der Kalender kostet 24 Euro und ist direkt über Christina Kleins Internetseite www.makeyourwishcometrue.de zu haben. Es gibt ihn auch in der Buchhandlung Müller, Epplestraße 19c in Degerloch, sowie im Atrium im Haus der Katholischen Kirche an der Königstraße in der Innenstadt.