An dem rund zehn Meter breiten Waldstreifen zwischen der Jahnstraße und der Waldau werden Bäume gefällt. Foto: dpa

Für Forstarbeiten wird in dieser Woche die Jahnstraße einseitig gesperrt.

Stuttgart-Degerloch - Von dieser Woche an werden Mitarbeiter des Forstamts in Degerloch Bäume fällen. Vor allem werden sie dabei an dem rund zehn Meter breiten Waldstreifen zwischen der Jahnstraße und der Waldau im Einsatz sein. Es werden aber nicht alle Bäume gefällt, denn laut Plan dient das Waldstück als Sichtschutz für das Sportgebiet. Der dichte Bewuchs soll gelichtet werden. „Man wird den Eingriff sehen, es bleibt aber auch viel stehen“, sagte Judith Reinsperger, die stellvertretende Leiterin des Forstamts, in der jüngsten Sitzung des Degerlocher Bezirksbeirats.

Für die Arbeiten wird auch eine bislang in Stuttgart nicht eingesetzte Maschine verwendet. Es handelt sich dabei um einen Lastwagen, auf dem ein schwenkbarer, meterlanger Arm angebracht ist, der bis in die Baumkronen reicht. Mit diesem werden die Äste nicht nur abgesägt, sondern auch festgehalten, damit sie nicht herunter fallen. Das erleichtert die Arbeit der Forstleute zwar, doch muss der Lastwagen auf der Straße abgestellt werden. Deshalb wird für voraussichtlich drei Tage eine Spur der Jahnstraße gesperrt; eine Ampel regelt den Verkehr. „Der Parkplatz um den Fernsehturm wird ebenfalls gesperrt werden müssen“, sagte Reinsperger.

Zudem werden die Forstarbeiter auf Degerlocher Gemarkung entlang des Königsträßles unterwegs sein und die Säge ansetzen. Vor allem kranke Bäume sollen gefällt werden, damit Äste nicht herabfallen oder Stämme umstürzen. Aber auch solche Bäume stehen auf der Liste, deren Kronen sich berühren und so den kleineren Pflanzen das Licht nehmen.

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