Ex-Polizist Hinderhofer und Hündchen Benni wurden Opfer eines brutalen Angriffs. Foto: Sascha Maier

Einem Pensionär und seinem Hündchen Benni wurde in der Epplestraße von einem anderen Hund und einem 30-Jährigen übel zugesetzt. Nachdem der – mutmaßliche – menschliche Täter bereits am Tatort gestellt werden konnte, hat die Polizei jetzt wohl auch den tierischen Angreifer ermittelt.

Degerloch - Die Polizei hat den Hund, der Benni, den Dackel-Pekinesen-Mischling des Ex-Polizisten Josef Hinderhofer fast totgebissen hat, offenbar vergangenen Freitag ermittelt. Er sei bei einer Befragung in der Wohnung des 30-jährigen Mannes angetroffen worden, mit dem die Begegnung an der Epplestraße für Hinderhofer und sein Hündchen Anfang August in der Klinik endete.

Der Hund, der ohne Vorwarnung zugebissen haben soll – wobei er nur knapp Bennis Lunge verfehlte – sei ein fünf Jahre alter Mischling aus Huskey und Schäferhund, so die Ermittler. Auf das Tier könnte eine Maulkorbpflicht zukommen, wenn es als gefährlich eingestuft wird. Es sei in der Vergangenheit allerdings nie auffällig gewesen – genauso wie sein offizieller Halter, ein 26 Jahre alter Mann.

Benni auf dem Weg der Besserung

Polizeibekannt dagegen ist der mutmaßliche Täter, der den Pensionär Hinderhofer heftig von hinten gestoßen haben soll, als dieser versuchte, den tierischen Angreifer von seinem Benni zu trennen. Der 66-Jährige erlitt dadurch so schwere Verletzungen am Arm, dass womöglich dauerhafte Schäden zurückbleiben. Hündchen Benni, der nach dem Vorfall auch psychisch angeschlagen war, befindet sich auf dem Weg der Besserung.

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