Gegen Borussia Dortmund rechnet der VfB wieder mit einem vollen Haus Foto: Baumann

Gegen Borussia Dortmund gilt der Topzuschlag – und zwar nicht nur in der Bundesliga, sondern auch im Viertelfinale des DFB-Pokals. Die VfB-Fans sind sauer - diskutieren Sie mit.

Stuttgart - Das Viertelfinalspiel des VfB Stuttgart im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund am 9. Februar (20.30 Uhr) sorgt für Ärger bei den Fans. Grund sind die ihrer Meinung nach zu hohen Eintrittspreise. So kostet beispielsweise ein Sitzplatz in der Cannstatter Kurve für die Partie mindestens 38,50 Euro. Die Foren im Internet sind voll mit Einträgen, in denen sich die Anhänger über die Preispolitik ihres Vereins auslassen.

„Nachdem seit drei Jahren mal wieder ein echtes Highlight ansteht, ohne dass man dabei an einen möglichen Abstieg denken muss, fällt Dir nichts besseres ein, als kräftig an der Preisschraube zu drehen“, schreibt der Fanclub Mad Beavers in einem offenen Brief an den Verein.

Die Kartenpreise für den Pokalhit orientieren sich an jenen, die auch in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund fällig werden. Dort rangiert der BVB neben Bayern München in der Toppreis-Kategorie A. Ein Sprecher des Vereins rechtfertigte die Preisgestaltung eben damit – und dass der Club seinen Anhängern an anderer Stelle in der Vergangenheit entgegengekommen sei. So mussten die Zuschauer im Achtelfinale gegen Eintracht Braunschweig weniger tief in die Tasche greifen, genauso beim Testspiel gegen Manchester City. Die Preise wurden außerdem gemeinsam mit dem Gastverein festgelegt, da die Einnahmen im Pokal geteilt werden. So oder so: Der VfB rechnet gegen den BVB trotz Live-Übertragung in der ARD mit einem vollen Haus.

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