Die Fahrt im VVS wird 2018 erneut teurer. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) verteidigt seine Pläne für die Preiserhöhung der Kinderfahrscheine.

Stuttgart. - Der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) hat am Donnerstag die geplante Preiserhöhung bei den Kindertickets für 2018 verteidigt. Die Kinderfahrkarten blieben auch mit der Erhöhung 2018 günstig. Der Preis für eine Zone steige erstmals nach vier Jahren um zehn Cent, eine geringerer Aufschlag im Centbereich sei nicht praktikabel, weil an den Automaten nicht umsetzbar und Busfahrern wie Fahrgästen nicht zuzumuten. Ohnehin führen nur wenige Kinder mit Einzeltickets. Insgesamt verkauft der Verbund von dieser Kartenart im Jahr rund 2,3 Millionen. Irgendwann, so die Argumentation der VVS-Geschäftsführung, müsse man erhöhen, dann blieben nur Sprünge von 10 Cent.

Die Erhöhung bei den Kinderfahrkarten liegt laut der Vorlage für den VVS-Aufsichtsrat mit durchschnittlich 5,44 Prozent bei Einzeltickets deutlich über der allgemeinen VVS-Preiserhöhung für 2018 von 1,9 Prozent. Eine Zone wird für Kinder um 8,3 Prozent teurer. In den Papieren für das am 25. Juli tagende Kontrollgremium findet sich auch ein Überblick über die Preisentwicklung seit 2013. Auch hier liegen die Kindertickets sowohl bei den Einzelfahrkarten als auch bei Vierertickets bis einschließlich vier Zonen über dem Mehrjahresschnitt von 2,4 Prozent und teils deutlich über anderen Kartenarten.

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