Sind Äffle und Pferdle bald auch auf einer Ampel in Stuttgart zu sehen? In Berlin könnte eine wichtige Weiche gestellt werden. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

In Berlin befasst sich der Bund-Länder-Fachausschuss für die Straßenverkehrsordnung in dieser Woche mit einer bundeseinheitliche Regelung für alternative Ampelsymbole. Wird das der Durchbruch für die Äffle-&-Pferdle-Ampel?

Stuttgart - Die Augen der Fans von Äffle & Pferdle sind auf Berlin gerichtet: Die grün-schwarze Regierung von Baden-Württemberg hat dafür gesorgt, dass es in dieser Woche in der Hauptstadt beim Bund-Länder-Fachausschuss für die Straßenverkehrsordnung um eine bundeseinheitliche Regelung für alternative Ampelsymbole geht. Der Tagesordnungspunkt, vom Herkunftsland der Schwabenstars aufgerufen, lautet: „Sinnbilder für Fußgängersignale“.

Äffle & Pferdle: nur regionale Helden?

Dass sich in Berlin „dieses übergreifende Gremium auf Fachebene“ nichtöffentlich mit Ampeln befasst, hat Edgar Neumann, Pressesprecher von Verkehrsminister Winfried Hermann, am Mittwoch auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt. Das Ergebnis der Beratungen sei noch offen. Der Fanclub von Äffle & Pferdle hofft, dass es nun endlich grünes Licht für eine Fußgängerampel gibt, auf der – nach dem Vorbild der Mainzelmännchen in Mainz oder der Kasperle-Ampel in Augsburg – die Zeichentrickfilmhelden zu sehen sind. Klaus Winter vom Fanclub blickt „positiv ins neue Jahr“. Der Petitionsausschuss des Landtages von Baden-Württemberg habe mit seinem Votum für eine Äffle & Pferdle-Ampel die Chancen deutlich verbessert. Die Regierung des bayerischen Bezirks Schwaben und die Stadt Neu-Ulm haben unterdessen mitgeteilt, dass sie eine Ampel mit den Schwabenstars ablehnen. Äffle & Pferdle seien keine Berühmtheiten in Bayern, sondern nur regionale Helden.

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