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Aktivisten projizierten den Spruch "Das Lügen geht weiter“ auf die beiden Meiler im Südwesten.

Philippsburg/Neckarwestheim - Greenpeace-Aktivisten haben am frühen Montagmorgen an den Atomkraftwerken Philippsburg und Neckarwestheim gegen Kernkraft protestiert. Sie bauten sich außerhalb des die Meiler umgebenden Zaunes auf und projizierten den Spruch „Das Lügen geht weiter“ auf die beiden Meiler, sagte Greenpeace-Sprecherin Cornelia Deppe-Burghardt.

Insgesamt seien ein knappes Dutzend Aktivisten vor Ort gewesen. „Wir fordern, die ältesten Kraftwerke sofort endgültig abzuschalten“, sagte Tobias Riedl, einer der vier Demonstranten am AKW Philippsburg I. Die Umweltorganisation Greenpeace organisierte bundesweit Proteste. Es waren die deutschlandweit sieben ältesten Atommeiler und die Anlage Krümmel betroffen.

Die Aktion in Baden-Württemberg waren um 4.30 Uhr gestartet und vor 6.30 Uhr beendet.

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