Was nun? Foto: Svietlieishyi Andrii / shutterstock.com

Sie haben ein positives Corona-Testergebnis und sind nicht sicher, ob Sie zur Arbeit dürfen? Lesen Sie hier, was jetzt zu tun ist.

Anders als bei vielen anderen Infektion besteht bei Corona immer noch die Möglichkeit, sich per Selbsttest zu testen. Fällt dieser positiv aus, ist die Verwirrung zunächst groß. Insbesondere wenn man sich eigentlich körperlich fit fühlt. Darf man zur Arbeit oder nicht?

Was tun, wenn man positiv ist?

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung lief bereits am 2. Februar 2023 aus, also gut zwei Monate vor dem Ende des rechtlichen Rahmens für die Corona-Maßnahmen am 07. April 2023. Seitdem gibt es für Unternehmen keine gesetzlichen Regeln mehr für den Umgang mit Corona, das Bundesarbeitsministerium gibt lediglich noch Empfehlungen.

Für Arbeitnehmer hat der Deutsche Gewerkschaftsbund die aktuellen Regeln gut zusammengefasst: Ein positives Corona-Testergebnis reicht nicht aus, um von der Arbeit fernzubleiben. Man braucht dafür entweder die explizite Zustimmung des Arbeitgebers oder ein Attest eines Arztes, das die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Oder anders gesagt: Wer Corona hat, sich aber nicht krank fühlt, muss trotzdem arbeiten. Wer Corona hat und sich krank fühlt, sollte zum Arzt gehen und sich krankschreiben lassen.

Im Zweifel beim Arbeitgeber nachfragen

Da die Unternehmen den Umgang mit Corona mittlerweile selbst regeln, sollten Arbeitnehmer mit einem positiven Corona-Testergebnis im Zweifel direkt bei ihrem Arbeitgeber nachfragen, wie sie sich nun verhalten sollen. Schließlich liegt es auch im Interesse des Unternehmens, dass sich Infektionen nicht ungebremst ausbreiten.