Im Kältemittel-Streit mit der EU rechnet der Autobauer Daimler nicht damit, das alternative Kühlmittel auf CO2-Basis deutlich vor 2017 nutzen zu können. Die Entwicklung passender Anlagen sei langwierig, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche (Foto) auf der IAA in Frankfurt. Foto: dpa

Im Kältemittel-Streit mit der EU rechnet der Autobauer Daimler nicht damit, das alternative Kühlmittel auf CO2-Basis deutlich vor 2017 nutzen zu können. Die Entwicklung passender Anlagen sei langwierig, sagte Daimler-Chef Zetsche auf der IAA in Frankfurt.

Frankfurt/Main - Im Kältemittel-Streit mit der EU rechnet der Autobauer Daimler nicht damit, das alternative Kühlmittel auf CO2-Basis deutlich vor 2017 nutzen zu können. Die Entwicklung passender Anlagen sei langwierig, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche am Dienstag auf der IAA in Frankfurt. „Wir werden es mit maximaler Energie und Geschwindigkeit tun“, betonte er.

Für das CO2-Kältemittel seien völlig neue Systeme im Auto nötig, so dass der Einsatz ohne eine neue Fahrzeug-Generation sehr schwierig sei. Daimler will ein neues, EU-weit vorgeschriebenes Kältemittel für Autoklimaanlagen wegen Sicherheitsdenken nicht verwenden.

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