Die würfelartigen Bauten biete eine ansehnlichere und umweltschonendere Variante zu Containern. Foto: privat

Die Gebäude „Cube 11“ der Wohnungsbau Ludwigsburg (WBL) sorgen wegen der Standnorte, an die sie gesetzt werden sollen, momentan für große Aufregung in der Stadt. Jetzt glänzen sie mit einer Auszeichnung.

Ludwigsburg - Bei aller Aufregung, die die würfelartigen Gebäude namens „Cube 11“ zurzeit verursachen, ihrer Bauherrin haben sie nun eine Auszeichnung gebracht. Die Wohnungsbau Ludwigsburg (WBL) ist vom Verband Immobilienwirtschaft für die Metropolregion Stuttgart mit dem ersten Preis des IWS Immobilienaward in der Kategorie Wohnimmobilien ausgezeichnet worden.

Bezahlbares Wohnen in Holz-Modulbauten

Mit dem Würfelhaus habe die WBL ein Gebäude geschaffen, das bei hoher Qualität ein energieeffizientes, nachhaltiges und bezahlbares Wohnen nach kurzer Planungs- und Bauzeit ermögliche, urteilte die Jury, die sich wünscht, die Würfel würden in Serie gehen. Die Gebäude bestehen aus Modulen aus Holz, die bis zu elf Meter lang und breit und – je nach Bedarf – drei bis vier Geschosse hoch werden.

Bürger in Aufruhr versetzt

Bisher sind „Cubes 11“ an zwei Standorten in Ludwigsburg errichtet, die Stadt plant allerdings vier weitere Gebäude. Darin sollen größtenteils anerkannte Flüchtlinge untergebracht werden. Da die Stadt aber die Anwohner darüber nicht informiert hat und viele davon erst aus der Zeitung erfahren haben, wo die Holz-Modulbauten hinkommen sollen, gibt es momentan einen großen Aufruhr. Jetzt werden zunächst die Stadtteilausschüsse angehört. Termine für Bürgerinformationsabende sollen geplant werden.

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