Zum Abschluss ihrer U-23-Karriere gewinnt die Vaihingern in Antalya ihr drittes EM-Edelmetall. Mit von der Partie ist auch ein deutscher Langdistanz-Star, an den Einzelsilber geht.
Das Medaillen-Tripel ist geschafft. Die Vaihinger Cross-Läuferin Mia Jurenka hat bei der Europameisterschaft im türkischen Antalya mit der deutschen U-23-Mannschaft Bronze gewonnen. Zusammen mit der bärenstarken Pia Schlattmann (Münster, Platz vier) und Blanka Dörfel (Berlin, Platz zehn) landete Jurenka (Platz 26) auf dem Treppchen, hinter den überragenden Britinnen und den Lokalmatadorinnen aus der Türkei.
Bei zwölf Grad und leichtem Regen präsentierte sich die Urlaubsregion am Mittelmeer wenig mediterran, bot stattdessen die passende Cross-Rennen-Kulisse für Jurenkas dritten EM-Medaillen-Triumph. Nach Gold in Dublin 2021 und Silber in Brüssel im vergangenen Jahr, beide Male ebenfalls in der Teamwertung, vervollständigte die 22-Jährige ihre persönliche Edelmetall-Sammlung. Damals noch jeweils als krasse Außenseiter gestartet, kam der jetzige dritte Platz nicht ganz unerwartet. Schon vorab hatte das deutsche Trio laut Jurenka „mit Bronze geliebäugelt“. Nun also gelang der Medaillen-Hattrick.
Rund 6,3 Kilometer galt es für die U-23-Athletinnen zurückzulegen. Jurenka, die ansonsten für den VfL Sindelfingen startet, absolvierte die Distanz in 22:26 Minuten, lag am Ende 1:10 Minuten hinter der Siegerin Phoebe Anderson aus Großbritannien. Mit von der Partie war auch der deutsche Langstrecken-Star Constanze Klosterhalfen, die in der Frauenkonkurrenz die Silbermedaille errang. Im kommenden Jahr wird auch Jurenka bei den Frauen laufen. Das Crossrennen in der Türkei war ihr letztes in der Altersklasse der unter 23-Jährigen.