Amelie Chauvet (links) und Anja Elser (rechts) können sich über Medaillen freuen. In der Mitte: die Esslingerin Alexandra Rudl. Foto: privat

Anja Elser und Amelie Chauvet glänzen bei den Titelkämpfen in Italien.

Vor vier Wochen hat Anja Elser von Tria Echterdingen den deutschen Meistertitel im Cross-Triathlon der Altersklasse Frauen 30 gewonnen. Nun hat die Kaltentalerin noch einen draufgesetzt. Im italienischen Andalo wurde sie Vize-Weltmeisterin in der etwas abgewandelten Form des klassischen Triathlon, bei der es nach dem Schwimmen aufs Mountainbike und zum Laufen ins Gelände geht. Schneller als die promovierte Maschinenbauerin war in deren Kategorie lediglich die Französin Romane Cizeron. Jene kam knapp viereinhalb Minuten vor Elser ins Ziel. In der Gesamtwertung aller Amateurklassen belegte die Wahl-Echterdingerin unter 168 Teilnehmerinnen den fünften Platz.

 

Chauvet sogar auf Platz eins

„Ich war noch nie so glücklich wie bei diesem Zieleinlauf. Es ist schön, wenn sich Mühe auszahlt“, sagte Elser nach 1,5 Kilometern im Wasser, 32 Kilometern auf dem Rad und zehn Kilometern Laufstrecke. Damit aber nicht genug: In ihrer Funktion als Sportwartin von Tria Echterdingen durfte sie sich dann auch noch über den Erfolg einer Vereinskollegin freuen. In der Kategorie der Mädchen (15 bis 19 Jahre) schaffte es Amelie Chauvet sogar auf Rang eins, in diesem Fall allerdings unter nur drei Teilnehmerinnen. Die Vaihingerin ließ die Kanadierin Raphaelle St. Pierre fast 19 Minuten und die US-Amerikanerin Haley McCudrey gut 31 Minuten hinter sich.

Derweil kam Amelies Vater Yannick Chauvet in der Altersklasse der 55- bis 59-Jährigen auf den 20. Platz.