Cro in seinem neuen SL vor der Mercedes-Benz-Niederlassung Foto: Mercedes

Cro hat jetzt 'nen Benz vor der Tür: Mercedes-Benz hat den Maskenmann zum Markenbotschafter ernannt. Rapper Cro holte sich in der Niederlassung seinen neuen SL ab.

Stuttgart - „Ich hab keinen Benz vor der Tür, keinen Cent für ’n Bier“, sang der Stuttgarter Cro im November 2011, als er noch kein Star war. Aber schon damals ahnte er was. Denn sein Text ging so weiter: „Doch ich spür, irgendwann wird das anders.“

Es kam tatsächlich anders. Der gelernte Mediengestalter ist zu Deutschlands erfolgreichstem Rapper geworden. Jetzt verschränkt er die Arme, wenn er mit der Pandamaske in der offenen SL-Klasse steht, sich zum „Markenbotschafter“ ausrufen und die Auslieferung seines neuen Fahrzeugs vor der Mercedes-Niederlassung in Stuttgart fotografisch festhalten lässt. Mit schmalem Oberkörper sieht er aus, als würde es ihn beim Start im Fahrtwind gleich rausblasen. Aber heißt SL nicht auch Superleicht?

„Ich bin ein totaler Auto-Fan“, erklärt der 24-Jährige, „ein gutes Soundsystem und ein cooles Design sind für mich wichtig.“ Mercedes sponsert seine Tour.

Immer bei Cro dabei: Ein Bodyguard, der aufpasst, dass kein Fotograf den Sänger erwischt, wenn er mal kurz die Maske abnehmen muss oder diese runterrutscht.

Fotografiert werden kann Cro aber auch, wenn er mit seinem neuen Roadster an Blitzern vorbeirast. Oder hat er auch als Fahrer die Maske auf? Ist es überhaupt erlaubt, sich als Panda in den Straßenverkehr zu stürzen? Das würde die Polizei vor Pro­bleme stellen, wenn wir alle mit Tiermasken am Steuer sitzen.

„Ich hab’ keinen Benz vor der Tür, keinen Cent für ’n Bier“, sang Cro einst, doch es gehe auch ohne: „Doch wenn es nicht funktioniert, hab’ ich keinen Grund zur Sorge.“

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