Cristiano Ronaldo von Juventus Turin mit einer obszönen Geste nach dem 3:0-Erfolg gegen Atlético Madrid. Foto: AP

Er war mal wieder der Matchwinner: Cristiano Ronaldo schoss Juventus Turin mit seinen drei Toren gegen Atlético Madrid ins Viertelfinale der Champions League. Nach Abpfiff sorgte der Superstar indes für Wirbel.

Turin - Die Genugtuung war groß bei Cristiano Ronaldo nach seinem magischen Auftritt in der Champions League. Mit einer provokanten Geste in Richtung Atlético-Trainer Diego Simeone feierte der Superstar seine drei Tore beim 3:0 (1:0) von Juventus Turin am Dienstag gegen die Madrilenen. Ronaldo mimte den obszönen Jubel von Simeone während des 2:0-Hinspiel-Erfolgs Atléticos nach, als dieser sich beidhändig in den Schritt gegriffen hatte. Der Coach hatte dafür eine Geldstrafe in Höhe von 20 000 Euro zahlen müssen.

Von den Atlético-Fans war der frühere Real-Star Ronaldo noch im Hinspiel verhöhnt worden. Nun antwortete der Torjäger auf seine Art. „Vielleicht ist das der Grund, warum Juve mich verpflichtet hat. Dabei mitzuhelfen, Dinge zu tun, die vorher noch nicht gemacht wurden. Dieses Ergebnis ist ein großer Push für die Zukunft“, sagte Matchwinner Ronaldo, der im Sommer für 112 Millionen Euro von Real zu Juventus gewechselt war.

Es waren Ronaldos Tore Nummer 122, 123 und 124 in der Königsklasse, womit er weiter deutlich vor Lionel Messi liegt (106). Zugleich war es sein achter Dreierpack, womit er zu Messi gleichzog. Für Atlético entwickelt sich Ronaldo zunehmend zum Albtraum. Schon im Real-Trikot hatte er 22 Tore in 31 Spielen gegen den Stadtrivalen erzielt. Nun kamen drei weitere hinzu. „Er ist der Beste der Welt. Wir haben gelitten wie Juve im Hinspiel. Sie sind weiter und das ist verdient“, sagte Simeone.