Praktisch, aber nicht besonders schön: Das Gestell Suncover von Polaroid Foto:  

Praktisch, aber nicht besonders schön: Das Brillengestell Suncover von Polaroid.

Stuttgart - Brillenträger freuen sich nicht unbedingt über strahlenden Sonnenschein, denn er bedeutet für sie lästiges Hin- und Herwechseln: Korrekturbrille absetzen, Sonnenbrille mit geschliffenen Gläsern auf. Betritt man einen Raum oder fährt mit dem Auto in einen Tunnel, folgt das Spiel in umgekehrter Richtung. Das Brillentauschen kann gefährlich sein – sofern man am Steuer eines Wagens sitzt.

Abhilfe schafft Suncover von Polaroid (39,90 Euro, zum Beispiel über ­­www.brillen-butler.de). Das Kunststoffgestell mit verdunkelten Gläsern ersetzt nicht die vorhandene Sehhilfe, sondern ergänzt sie. Bei Bedarf wird es einfach über die eigene Brille gestülpt, die vollständig darunter verschwindet. Die polarisierenden Gläser ermöglichen schnell und unkompliziert eine angenehme, blendfreie Sicht. Da keine Stärke eingearbeitet ist, kann der Universal-Unisex-Sonnenschutz von verschiedenen Personen getragen werden und muss auch nicht ausgetauscht werden, sollte sich die Sehstärke verändern.

Leider wirkt das Gestell wenig elegant, sondern erinnert an eine Schutzbrille aus dem Chemieunterricht. Zudem scheint das darunterliegende Gestell durch. Weiterer Nachteil: Das Konstrukt ist auf Dauer etwas schwer auf der Nase. 25 Gramm extra machen sich eben doch bemerkbar. Doch zum Autofahren eine prima Sache – man soll ja schließlich auf die Straße und nicht ständig in den Spiegel schauen.

3 Sterne (gut)