Francesco Schettino steht nun vor Gericht. Foto: dpa

Francesco Schettino hat am Dienstag zum ersten Mal vor Gericht ausgesagt. Der Kapitän der verunglückten Costa Concordia verteidigte dabei sein Vorgehen vom Unglückstag.

Rom - Der Unglückskapitän der Costa Concordia hat bei seiner ersten Aussage vor Gericht die gefährliche Kursänderung des Schiffs gerechtfertigt. Die Tatsache, dass die Costa so nahe an die Insel Giglio gefahren sei, habe auch kommerzielle Gründe gehabt, sagte Francesco Schettino im toskanischen Grosseto. Zudem habe er damit einem Kellner einen Gefallen tun wollen, der von der Insel stammt. Bei dem Manöver, das als Spektakel für die Passagiere galt, hatte die Costa einen Felsen gerammt. 32 Menschen starben.

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