Um nachweisen zu können, dass man genesen ist, wird ein positiver PCR-Test benötigt. Foto: dpa/Sina Schuldt

Neben Geimpften genießen von Covid-19 genesene Personen ebenfalls weniger Einschränkungen im Alltag . Aber wie lange kann man als Genesener von diesen Vorteilen profitieren?

Sollte in Baden-Württemberg aufgrund erhöhter Hospitalisierungen die Alarmstufe ausgelöst werden, gilt im Land die 2-G-Regel. Ungeimpfte werden dabei von verschiedenen Bereichen des Alltags ausgeschlossen. Wer gegen das Coronavirus geschützt ist, genießt demnach einige Vorteile und Lockerungen. Als geschützt gelten neben vollständig geimpften Personen ebenso von COVID-19 Genesene. Zumindest für eine bestimmte Zeit.

Lesen Sie aus unserem Angebot: Was bedeutet die 2G-Regel konkret?

So lange gilt man als genesen

Nach einer Infektion mit dem Coronavirus gilt man sechs Monate lang als genesen. Der positive Test muss dabei mindestens 28 und maximal sechs Monate zurückliegen. In dieser Zeit genießen Betroffene einige Lockerungen, da sie Antikörper im Blut haben.

Nach Ablauf der sechs Monate benötigen Genesene gemäß den Vorgaben der Ständigen Impfkommission und des Robert Koch-Instituts eine Impfung, um als vollständig geimpft zu gelten. Eine Impfdosis sei hierbei ausreichend.

Nachweisen können Betroffene die Genesung mit einem positiven PCR-Test. Ein Schnelltest oder ein Antikörpertest genügt nicht. Indes gibt es auch Genesenzertifikate, wobei man den QR-Code in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App abspeichern kann. Dieses Zertifikat erhält man auf Wunsch in Apotheken.

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