Sie ist die erfolgreichste Hochspringerin Deutschlands. Wie viele Top-Athleten träumt auch Marie-Laurence Jungfleisch von einer Medaille bei den Olympischen Spielen. Wir begleiten die 29-Jährige seit einem knappen Jahr auf ihrem langen Weg nach Tokio.

Stuttgart - Die Stuttgarter Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch hat im letzten Jahr zum siebten Mal in Folge den Titel bei den Deutschen Meisterschaften im Freien geholt. Wenig später verletzte sie sich an der Achillessehne und musste auf die Teilnahme an der Leichtathletik Weltmeisterschaft in Doha verzichten. Für Olympia 2020 in Tokio hatte sie sich bereits qualifiziert und war zuversichtlich, dass ihre Verletzung bis zum August austherapiert sein würde.

Coronavirus stoppt Olympiatraum

Doch dann verbreitete sich im Frühjahr das Coronavirus weltweit. Quarantäne, Wettkampfunterbrechungen und schließlich die Absage von Olympia für dieses Jahr waren die Folge. „Wir trainieren vier Jahre auf Olympia hin. Wenn dann plötzlich gesagt wird: ‚“Olympia fällt aus.‘“ dann ist das schon hart für uns.“, sagt Jungfleisch.

Auch ohne Wettkampf motiviert

Doch die 29-Jährige lässt sich nicht entmutigen. Auch wenn es in diesem Jahr vermutlich keine größeren Wettkämpfe mehr geben wird, hat sie ihr Ziel weiterhin klar vor Augen. Wir begleiten Marie-Laurence Jungfleisch auf ihrem Weg nach Tokio seit einem knappen Jahr mit der Kamera. Warum sie sich ihr eigenes Blut in die Achillessehne spritzen lässt und wie sie sich während der Quarantäne zu Hause fit gehalten hat, sehen Sie im Video.

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