OB Fritz Kuhn ruft die Stadt zum Zusammenhalt auf. (Archivbild) Foto: Leif Piechowski/Leif-Hendrik Piechowski

Das Coronavirus hat Stuttgart fest im Griff. OB Fritz Kuhn wendet sich im Amtsblatt an die Stuttgarter und spricht ihnen Mut zu. Manche Berufsgruppen lobt er besonders.

Stuttgart - Mit einem emotionalen Appell hat sich OB Fritz Kuhn (Grüne) am Donnerstag im Amtsblatt an die Stuttgarter gewendet. „Das Coronavirus hat die Welt fest im Griff. Auch Deutschland und unser Stuttgart. Deswegen müssen wir jetzt in unserer Stadt zusammenhalten“, schreibt Kuhn. Jetzt komme es auf jeden Einzelnen an, es handele sich um eine gewaltige Anstrengung der gesamten Stadtgesellschaft.

Außerdem sei Stuttgart mit Krankenhäusern zwar gut versorgt, damit die Intensivbetten aber ausreichten, müsse die Ausbreitung des Virus verhindert werden. „Alle Bürgerinnen und Bürger tragen eine Mitverantwortung nicht nur für sich selbst, sondern für alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter“, schreibt Kuhn.

Lesen Sie hier unser Interview mit Fritz Kuhn: „Inzwischen tragen wir im Krisenstab Schutzmasken“ (Plus)

Eine Prognose, wie lange die Einschränkungen des öffentlichen Lebens anhalten könnten, gibt der OB nicht ab: „Wenn man ehrlich ist, dann kann man heute noch nicht sagen, wie lange es wirklich dauern wird. Auch das ist eine bittere Wahrheit.“ Je konsequenter sich alle an die Regeln und Vorschriften halten würden, umso eher könne man das Virus in Schach halten und das normale freies Leben wieder aufnehmen.

Besonderen Dank spricht Kuhn Ärzten, Pflegepersonal, der Feuerwehr, der Polizei, dem DRK, der Müllabfuhr und den Beschäftigten der Lebensmittelgeschäfte aus, die einen umsichtigen, tollen Job machten.

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