Brillenpinguine gelten als gefährdet. Foto: dpa/Nic Bothma

Während Menschen auf der ganzen Welt wegen der Coronavirus-Pandemie zuhause bleiben, erobern die Tiere nun die Städte. In einem Vorort von Kapstadt nutzen Brillenpinguine die Ausnahmesituation für eine Erkundungstour.

Kapstadt - Auch in Südafrika gilt wegen des Coronavirus ein nationaler Lockdown, der Ende März begonnen hat und noch bis Ende April andauern soll. Das bedeutet: Menschen dürfen ihre Häuser und Wohnungen nur in dringenden Fällen verlassen, zum Einkaufen etwa oder zu Arztbesuchen. Das sich die Menschen in Kapstadt an die Ausgangssperre halten, scheint drei kleinen Brillenpinguinen gut zu gefallen.

Sie nutzen die Ausnahmesituation für einen Ausflug in einen Vorort von Kapstadt. Normal ist das nicht: In der Regel halten sich die gefährdeten Tiere von der lauten Stadt fern. Auch in anderen Ländern erobern Tiere menschenleere Städte: So wurden im Zentrum von Barcelona Wildschweine gesichtet und in den Kanälen von Venedig sind wieder Fische zu sehen. In Korsika liegen Kühe am Strand und in Bolivien erobern rund 40 Capybaras einen Golfplatz.

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