In diesem Kühlcontainer in Hanau werden Tote – aus Platzmangel – vor der Beisetzung aufbewahrt. (Symbolbild) Foto: dpa/Boris Roessler

Die Plätze an Krankenhäusern und in Trauerhallen für die Corona-Toten in Hanau sind ausgeschöpft. Deshalb muss die hessische Stadt Verstorbene in Kühlcontainern lagern.

Hanau - Die hessische Stadt Hanau ist angesichts einer steigenden Zahl an Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus beim Umgang mit den Verstorbenen unter Druck. Auch ein Kühlcontainer ist dabei nun im Einsatz. Neben den Plätzen für Tote in den beiden Hanauer Krankenhäusern sind auch die entsprechenden Kapazitäten der Trauerhallen an den insgesamt sechs Friedhöfe der Stadt ausgeschöpft, wie ein Sprecher der Stadt am Donnerstag sagte. Insgesamt gebe es an den Friedhöfen 68 solcher Plätze, weitere 24 seien es in den beiden Kliniken.

Am Mittwochabend hatte die Stadt bekanntgegeben, dass wegen der Situation nun erstmals der auf dem Hauptfriedhof stehende Kühlcontainer genutzt werden müsse. Hier sollten zunächst zwei Gestorbene untergebracht werden. Insgesamt habe der Container 25 Kühlplätze, sagte der Sprecher. Er war bereits im April dieses Jahres vom aufgestellt, aber bislang nicht genutzt worden.

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