Markus Söder setzt sich dafür ein, dass Schüler Masken weiter tragen sollen (Symbolbild). Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder macht sich dafür stark, dass Schüler nach den Sommerferien weiter Masken tragen sollten. Zudem plädierte er dafür, verstärkt auch Jugendliche gegen Corona zu impfen.

München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich mit Blick auf den Start des neuen Schuljahres für umfassende Corona-Schutzmaßnahmen wie eine Maskenpflicht und Tests ausgesprochen. „Wir müssen im Herbst den Schutzfaktor auch für die Jüngeren erhöhen“, sagt Söder dem Magazin „Spiegel“ laut Vorabmeldung vom Freitag. Für Bayern stellte er einen „Schulstart mit Testen, mit Lüften und mit der Maske“ in Aussicht.

„Die Maske ist neben der Impfung das wirksamste Instrument im Kampf gegen die Pandemie“, zeigte sich Söder überzeugt. „Diesen Schutz dürfen wir nicht leichtfertig aufgeben.“ Ziel sei es, „endlich ein normales Schuljahr zu führen und zumindest keine Schließungen mehr zu haben“.

„Mehr junge Leute impfen“

Söder plädierte dafür, verstärkt auch Jugendliche gegen Corona zu impfen. „Wir müssen jetzt mehr junge Leute impfen“, forderte der CSU-Chef. „Der lange Schutz, den die Impfstoffe bieten, ermöglicht eine neue Freiheit, gerade für die jüngere Generation.“ Er appellierte in diesem Zusammenhang an die Ständige Impfkommission (Stiko), ihre Empfehlungen zu prüfen und zu überdenken.

In der EU gibt es zwar einen Impfstoff, der ab zwölf Jahren zugelassen ist. Die Stiko sprach aber bisher keine generelle Impfempfehlung für Jugendliche aus. Insbesondere mit Blick auf den Schulstart nach den Ferien wurde zuletzt wieder verstärkt über Corona-Impfungen bei Kindern und Jugendlichen diskutiert.

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