Chad Butters hat die ersten 20 Flaschen bereits abgefüllt. Sie sollen an gemeinnützige Organisationen gespendet werden. Foto: AP/Matt Rourke

Normalerweise stellt Chad Butters in seiner Brennerei Whisky, Gin oder Wodka her. Doch in Zeiten des Coronavirus ist nichts normal und Desinfektionsmittel schwer zu bekommen. Deshalb hat er seine Produktion umgestellt.

New Tripoli - Der Besitzer einer Brennerei in Pennsylvania hat sich so über die in den Himmel geschossenen Preise für Handdesinfektionsmittel geärgert, dass er beschlossen hat, etwas dagegen zu tun und es kurzerhand aus seinem hochprozentigen Alkohol selbst herzustellen. Eight Oaks Farm Distillery hat seine ersten 20 Flaschen am Montag abgefüllt, sie sollen an gemeinnützige Organisationen gehen.

Die Familie hinter dem Betrieb plant, die Produktion in dieser Woche dramatisch hochzufahren, das Mittel an gemeinnützige Organisationen zu geben und sie auf Bauernmärkten und online anzubieten, wo sie ansonsten Hochprozentiges verkaufen. Der Preis hängt vom Kunden ab und der Menge, die er spenden will. „Wir haben einen nationalen Notfall“, sagt Brennereigründer Chad Butters. „Das Richtige ist jetzt, die Gemeinde zu unterstützen, indem wir etwas anbieten, was verzweifelt gebraucht wird. Wir werden das Tal mit Handdesinfektionsmittel fluten und den Preis runter treiben.“

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