Der US-Präsident vermittelt weiter den Eindruck, dass das Virus bald der Vergangenheit angehört. Foto: dpa/Evan Vucci

In den USA steigen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen. US-Präsident Donald Trump glaubt indes weiter an das Verschwinden des Virus.

Washington - In den USA sind erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 50 000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus an einem Tag verzeichnet worden. Damit haben die Infektionszahlen einen neuen Höchststand erreicht, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität vom Donnerstagmorgen hervorgeht. Den Zahlen zufolge sind am Mittwoch rund 50 700 Neuinfektionen gemeldet worden. Die „Washington Post“ zählt sogar rund 52 800 Fälle.

Seit einer Woche melden die USA regelmäßig mehr als 40 000 Neuinfektionen am Tag und liegen damit über den Zahlen vom bisherigen Höhepunkt der Pandemie im April und Mai. Die US-Staaten Kalifornien und Michigan nahmen am Mittwoch Lockerungen zurück, Pennsylvania führte eine Maskenpflicht ein.

US-Präsident Donald Trump glaubt indes weiter an das Verschwinden des Virus. Seit Beginn der Pandemie haben sich in den USA über 2,6 Millionen Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Mindestens 128 000 sind an oder mit dem Virus gestorben.

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