Eine mögliche Maskenpflicht an Grundschulen ist umstritten. (Symbolbild) Foto: dpa/Robert Michael

Steigende Infektionszahlen beunruhigen den Städtetag im Südwesten. Der Verband will nun prüfen, ob eine Maskenpflicht an Grundschulen sinnvoll wäre, und wenn ja, welche Art Masken es sein sollen.

Stuttgart - Der Städtetag will den Verzicht auf eine Maskenpflicht an Grundschulen wegen steigender Infektionszahlen auf den Prüfstand stellen. „Er steht im Verband immer stärker in Rede und Kritik, weil an den Grundschulen grundsätzlich alle Schüler wieder präsent sein können und zwischen den Schülern kein Abstandsgebot gilt“, sagte Bildungsdezernent Norbert Brugger am Mittwoch.

Bei einem Treffen mit der Amtsleitung des Kultusministeriums werde der Verband das Thema erörtern. Zu klären sei ferner, welche Masken künftig zu tragen sind und ob sich die Maskenpflicht auch auf den Unterricht erstreckt.

An den weiterführenden Schulen ab Klasse fünf und an beruflichen Schulen besteht bereits die Pflicht, im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen - und auch auf dem Schulgelände und im Schulgebäude, etwa auf den Fluren, auf dem Schulhof und auf Toiletten.

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