Die Kliniken im Südwesten reagieren (Symbolbild). Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Besuchsverbot und 2-G-Regeln: Die Kliniken in Baden-Württemberg reagieren auf die dramatische Entwicklung der Coronazahlen. Ein Überblick.

Freiburg - Aufgrund der hohen Corona-Neuinfektionen im Südwesten schränken immer mehr Kliniken den Besuch von Patienten ein oder verbieten ihn ganz. So gibt es etwa an den Unikliniken Freiburg und Ulm mittlerweile ein Besuchsverbot. Zuvor hatten bereits die Häuser in Mannheim, Ludwigsburg und im Kreis Reutlingen angekündigt, mit dieser Maßnahme das Risiko von eingetragenen Infektionen ins Klinikum auf ein Minimum verringern zu wollen.

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Dabei gelten jedoch Ausnahmen, etwa bei Geburten oder wenn Kinder im Krankenhaus liegen. Auch wenn Patienten auf der Intensivstation oder im Sterben liegen, dürfen Angehörige sie besuchen. Die Besucher müssen entweder geimpft, genesen oder getestet sein.

Andere Kliniken schränken Besuche zumindest stark ein. Am Uniklinikum in Heidelberg sowie am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart dürfen Patienten nur noch einen Besucher für eine Stunde am Tag empfangen. Das Schwarzwald-Baar-Klinikum in Villingen-Schwenningen erlaubt nicht mehr, dass mehrere Besucher gleichzeitig in einem Patientenzimmer sind. Zudem setzen die Häuser auf die 2G-Regel. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss dort also draußen bleiben. An der Uniklinik in Tübingen ist für die ausschließlich geimpften und genesenen Besucher zusätzlich ein negativer Corona-Schnelltest nötig.

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