Über die einzelnen Schritte der Verschärfung wird am Montag und Dienstag beraten. (Archivbild) Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Die baden-württembergische Landesregierung stellt angesichts der aktuellen Entwicklung jederzeit Überlegungen an, weitere Verschärfungen vorzunehmen, die möglich seien.

Stuttgart - Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat weitere Corona-Verschärfungen angekündigt. Regierungssprecher Arne Braun sagte am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur, über die einzelnen Schritte werde am Montag und Dienstag beraten. „Aber es ist klar, dass im Profifußball Geisterspiele kommen“, sagte Braun.

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Die Besucherzahlen bei Großveranstaltungen wurden erst kürzlich beschränkt. Die Vereine dürfen nur die Hälfte ihrer Kapazität nutzen. Die Obergrenze liegt bei 25 000 Zuschauern. Auch hier gilt, dass Geimpfte und Genesene zusätzlich einen Test brauchen.

Kretschmann hatte sich für rasche Ministerpräsidentenkonferenz ausgesprochen

Die Landesregierung stelle angesichts der aktuellen Entwicklung jederzeit Überlegungen an, weitere Verschärfungen vorzunehmen, die möglich seien. „Die neue Virusvariante, die sich zuspitzende Lage auf den Intensivstationen in vielen Regionen, das weiter nicht gebremste exponentiell Wachstum – all das macht schnelles Handeln notwendig“, sagte Braun. Und es zeige sich immer deutlicher, dass die Länder dringend das volle Instrumentarium für weitgehende Beschränkungen bräuchten.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte sich am Freitag für eine rasche Ministerpräsidentenkonferenz ausgesprochen.

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