Thomas Strobl hält eine bessere Schutzmaske im Öffentlichen Nahverkehr für eine gute Idee. (Archivbild) Foto: dpa/Bernd Weissbrod

In Bayern wird das Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel von Montag an zur Pflicht. Nun hat sich Innenminister Thomas Strobl im Bezug auf Baden-Württemberg dazu geäußert.

Stuttgart - Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl hat sich für eine verschärfte Maskenpflicht auch im Südwesten ausgesprochen. „FFP2-Masken sind schon eine stark infektionsschützende Maßnahme. Da haben wir Luft nach oben“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Er reagierte damit auf den Beschluss in Bayern, wonach das Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel von Montag an Pflicht ist.

Strobl setzt allerdings etwas andere Prioritäten: „Zunächst sollten in Pflegeheimen und medizinischen Einrichtungen nur noch FFP2-Masken getragen werden“, sagte der Innenminister. Die Pflicht sollte auch Besucher und Patienten umfassen. Da reiche eine herkömmliche Mund-Nase-Bedeckung aus Stoff nicht mehr aus.

FFP2-Maske im Öffentlichen Nahverkehr hilfreich

Darüber hinaus gebe es Orte mit einem gesteigerten Infektionsgeschehen, an denen ebenfalls die FFP2-Maske getragen werden müsste. „Zum Beispiel in Flugzeugen würde ich zwingend eine FFP2-Maske vorschreiben. Dort wird der Mindestabstand ja nicht eingehalten.“ Im Öffentlichen Nahverkehr sei die bessere Schutzmaske ebenfalls eine gute Idee: „Wenn ich daran denke, wie eng sich die Menschen in manchen S-Bahnen zusammendrängeln müssen, wäre hier auch eine FFP2-Maske hilfreich.“

Auf die Frage, ob überhaupt genügend FFP2-Masken im Handel zur Verfügung stünden, um viel mehr Menschen als bisher zu versorgen, sagte der Minister: „Das ist inzwischen gewährleistet.“

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