Die Überbrückungshilfe müsse mitunter einen Rettungsschirm für den Busverkehr in den nächsten Monaten umfassen, so Schwarz (Symbolbild). Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Weil man auch nach der Krise auf einen funktionierenden öffentlichen Verkehr angewiesen sein, hat der baden-württembergische Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz eine weitere Corona-Überbrückungshilfe für den öffentlichen Nahverkehr ins Spiel gebracht.

Stuttgart - Baden-Württembergs Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz hat eine weitere Corona-Überbrückungshilfe für den öffentlichen Nahverkehr ins Spiel gebracht. Diese müsse eine Erstattung der Elternbeiträge für die Schülerabos sowie einen Rettungsschirm für den Busverkehr in den nächsten Monaten umfassen, sagte Schwarz am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. „Denn wir werden auch nach der Coronakrise auf einen funktionierenden öffentlichen Verkehr angewiesen sein.“ Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) werde nun ein Konzept erstellen. Der Lockdown gilt seit dem 16. Dezember, die meisten Schulen sind seitdem geschlossen.

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Das Land hatte schon nach dem ersten Lockdown im Frühjahr ein solches Paket geschnürt, in dem auch Schülertickets erstattet wurden. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte ebenfalls schon darauf gedrungen, die Eltern bei den Schülerabos zu entlasten. Am Dienstag war bekannt geworden, dass Land und Kommunen wie im Frühjahr die Kita-Gebühren für die Zeit des Lockdowns erstatten wollen.

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