Viele Schüler im Landkreis Schwäbisch Hall müssen weiter daheim lernen (Symbolbild). Foto: dpa/Jonas Güttler

Zwei Schulen im Landkreis Schwäbisch verschieben wegen vieler Corona-Fälle die Öffnung der Schulen. Der Landkreis gehört mit einer Inzidenz von 193,1 zu den Hotspot-Regionen in Deutschland.

Gaildorf/Crailsheim - Wegen vieler Corona-Fälle verschieben nun zwei Schulen im Landkreis Schwäbisch Hall die Öffnung der Schulen. Angedacht war eine Rückkehr in den Präsenzunterricht der Grundschulen sowie der fünften und sechsten Klassen der weiterführenden Schulen. Doch daraus wird jetzt nichts. Crailsheim hatte dies bereits am Donnerstag verkündet, am Freitag zog Gaildorf nach. Es gilt damit: Die fünften und sechsten Klassen der weiterführenden Schulen lernen weiter daheim, die Grundschulen bleiben im Wechselunterricht. Der Landkreis Schwäbisch Hall gehört mit einer Inzidenz von 193,1 zu den Hotspot-Regionen in Deutschland.

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Der Bürgermeister von Gaildorf, Frank Zimmermann, sagte am Freitag: „Sobald die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis Schwäbisch Hall wieder deutlich sinkt, können selbstverständlich weitere Öffnungsschritte an den Gaildorfer Schulen angedacht werden.“ Crailsheims Oberbürgermeister Christoph Grimmer erklärte am Freitag: „Mit Blick auf die hohen Inzidenzwerte halte ich es für angebracht, den Betrieb des Wechsel- und Fernunterrichts weiter aufrechtzuerhalten und nicht in den Präsenzbetrieb zurückzukehren.“

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