Die Betriebe dürfen nur geimpfte, genesene oder getestete Gäste reinlassen (Symbolbild). Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

Seit Samstag dürfen Gastronomie und Hotellerie im Südwesten wieder öffnen, wenn es die Sieben-Tage-Inzidenz zulässt. Doch bei Spontanbesuchen in Restaurants fehlen oft die nötigen Nachweise.

Stuttgart - Der Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Schwarzwald-Bodensee hat über eine teils holprige Wiedereröffnung der Gastronomie am Wochenende geklagt. Wo in der Pandemie reserviert werden musste, sei es zwar perfekt gelaufen, da hätten manche Gäste sogar Bescheinigungen über Tests und Impfungen als Foto vorab geschickt, sagte Alexander Hangleiter der „Badischen Zeitung“ (Montag). „Schwieriger war es bei Spontanbesuchen in Restaurants, vor allem in Innenstädten.

Da waren Gäste oft nicht über die Negativ-Testpflicht im Bilde.“ Deshalb seien viele Plätze frei geblieben. „Ein Restaurant in Freiburg teilte mir mit, dass es am Samstagabend 20 Tische hätte besetzen können, weil die meisten Besucher aber die notwendigen Nachweise nicht hatten, war nur ein Tisch besetzt.“

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Seit Samstag dürfen Gastronomie und Hotellerie in Land- und Stadtkreisen mit einer Inzidenz unter 100 an fünf Werktagen nacheinander unter Auflagen wieder öffnen - dazu gehören etwa Freiburg und der Kreis Breisgau-Hochschwarzwald. Die Betriebe dürfen nur geimpfte, genesene oder getestete Gäste reinlassen. Viele Betriebe öffneten erst Mitte oder Ende dieser Woche, sagte Hangleiter. „Die brauchen einfach einen längeren Vorlauf.“

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