Verstöße gegen die Corona-Ausgangssperren beschäftigen die Polizei. (Symbolfoto) Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Zwischen Mitte Dezember und Anfang Februar hat es in Baden-Württemberg rund 20.000 Verstöße gegen die Ausgangssperren gegeben. Das sagte Landesinnenminister Thomas Strobl in einem Bericht.

Stuttgart/Berlin - Gegen die Corona-Ausgangssperren ist in Baden-Württemberg zwischen Mitte Dezember und Anfang Februar rund 20.000 Mal verstoßen worden. Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) sagte dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND, Donnerstag), die Zahlen machten die Intensität der polizeilichen Kontrolltätigkeit deutlich.

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„Wer die erlassenen Verordnungen beharrlich missachtet, muss mit einer Anzeige und einer konsequenten Sanktionierung seines Fehlverhaltens rechnen“, so Strobl. Die Überwachung der Corona-Verordnungen sei war grundsätzlich Aufgabe der kommunalen Ordnungsbehörden, die Polizei helfe jedoch bei der flächendeckenden Überwachung. Dagegen sagte Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) dem RND, er wehre sich „vehement dagegen, die Umsetzung dieser Maßnahmen auf die Polizei abzuwälzen. Gerade hier in Ostdeutschland ist das sehr sensibel“.

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