CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt will unkomplizierte Impfangebote an Flughäfen und Bahnhöfen. (Archivbild) Foto: dpa/Fabian Sommer

Der CSU-Landesgruppenchef hält es für notwendig, dass mobile Impfteams sich an Orten des alltäglichen Lebens aufhielten. Dobrindt spricht sich auch dafür aus, dass Schnelltests länger kostenlos bleiben sollen.

Essen, Berlin - CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt fordert für Reiserückkehrer unkomplizierte Impfangebote an Flughäfen und Bahnhöfen. „Ich schlage vor, nicht nur Teststationen, sondern auch Impfstationen für Einreisende bereit zu halten“ sagte Dobrindt den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Freitag. „An Flughäfen und Bahnhöfen sollten nicht-geimpfte Reiserückkehrer schnell und unkompliziert ein Impfangebot bekommen.“ Dobrindt sprach sich dafür aus, die Zahl der niedrigschwelligen Impf-Angebote weiter zu steigern. Nötig seien jetzt mobile Impfteams dort, wo sich die Leute im Alltagsleben aufhielten. Als Beispiele nannte er Einkaufszentren, Diskotheken oder Moscheen.

In der Debatte um das Ende der kostenlosen Schnelltests sprach sich Dobrindt für eine längere Frist bis November aus. Wer in den nächsten vier Wochen seine Erstimpfung bekomme, brauche sechs Wochen bis zur zweiten Dosis und weitere zwei Wochen bis zur vollen Wirksamkeit. „Wenn wir jetzt die Impfangebote noch mal verstärken, dann ist es gerechtfertigt, die Tests im Laufe des Novembers kostenpflichtig zu machen.“ Kinder und Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden könnten, blieben weiter von den Kosten befreit. Nach einem Vorschlag des Bundesgesundheitsministers sollen die Schnelltests bereits ab Mitte Oktober kostenpflichtig werden.

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