Jens Spahn äußert sich in der Debatte um die Maskenpflicht. Foto: dpa/Michael Kappeler

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht sich für ein Ende der Maskenpflicht aus. In einem ersten Schritt könne die Maskenpflicht draußen entfallen, sagt der CDU-Politiker.

Berlin - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für ein schrittweises Ende der Maskenpflicht ausgesprochen. „Bei den fallenden Inzidenzen sollten wir gestuft vorgehen: in einem ersten Schritt kann die Maskenpflicht draußen entfallen“, sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). „In Regionen mit sehr niedriger Inzidenz und einer hohen Impfquote nach und nach auch drinnen.“

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Das Tragen von Masken sei aber auch ohne Pflicht weiter zu empfehlen, etwa bei Reisen oder Treffen in Innenräumen, fügte Spahn hinzu. Mehr Sicherheit gebe es nur, wenn alle Anwesenden geimpft oder regelmäßig getestet seien.

Am Wochenende hatte unter anderen Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) ein rasches Ende von Vorgaben zum Maskentragen gefordert. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) appellierte angesichts sinkender Inzidenzzahlen an die Bundesländer, die Verhältnismäßigkeit der Maskenpflicht zu überprüfen.

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