Der Rettungsdienst holt eine Frau mit verdächtigen Symptomen ab. Foto: 7aktuell.de/Oskar Eyb

Die Bundespolizei sperrt am Dienstagnachmittag ein Gleis am Stuttgarter Hauptbahnhof. Der Grund: Im Zug hat eine Frau sich plötzlich krank gefühlt.

Stuttgart - Wegen eines Coronaverdachtsfalles ist am Dienstag gegen 14.30 Uhr den Bahnsteig an Gleis 1 des Stuttgarter Hauptbahnhofs gesperrt worden. Gemeldet hatte sich eine Zugbegleiterin, die Krankheitssymptome verspürte.

Der Alarm kam kurz bevor der Intercity aus Mannheim den Stuttgarter Bahnhof erreichte. Eine Mitarbeiterin der Bahn bemerkte Erkältungssymptome, wie sie bei der durch den Coronavirus verursachten Krankheit Covid-19 auftreten. Sie meldete sich, die Bundespolizei und die deutsche Bahn kümmerten sich um das weitere Vorgehen. Der Bahnsteig wurde gesperrt, Polizeibeamte sicherten die Absperrung und Rettungskräfte brachten die Frau zur Untersuchung.

Schon mehrfach Züge gestoppt

Schon einmal war es wegen Verdachtsfällen zu zwei Einsätzen am Bahnsteig wegen des Virus gekommen. Eine Gruppe hatte sich am Sonntag, 8. März, gemeldet. Die vier Personen kamen von einer Konferenz zurück und hatten auf dem Weg nach Stuttgart erfahren, dass daran auch eine Person teilgenommen hatte, die Kontakt zu einem Infizierten gehabt hatte. In einem anderen Zug hatte ein angetrunkener Mann herumgepöbelt und gerufen, er habe Covid-19. Da er erkältet war, wurde auch er aus dem Zug gebracht.

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