Auf dem Flughafen Stuttgart stehen zahlreiche Flugzeuge am Boden. Foto: dpa/Marijan Murat

Am Stuttgarter Flughafen sollen die Beschäftigten von April an in Kurzarbeit gehen. Wegen des Coronavirus ist es zu einem drastischen Einbruch der Flugzahlen gekommen. Der Geschäftsführer stellt sich auf eine längere Krise ein.

Stuttgart - Am Stuttgarter Flughafen sollen die Beschäftigten wegen des drastischen Einbruchs der Flugzahlen in der Corona-Krise von April an in Kurzarbeit gehen. Die noch mit dem Betriebsrat zu verhandelnde Vereinbarung solle vorerst bis zum 30. Juni befristet werden, teilte der Flughafen am Donnerstag mit. Betroffen seien gut 2000 Mitarbeiter, davon etwa die Hälfte bei der Muttergesellschaft.

Flughafen stellt sich auf längere Krise ein

Mit der Maßnahme sollten Arbeitsplätze gesichert und betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden, hieß es. „Mit dem Antrag auf Kurzarbeit reagieren wir auf den Corona-Schock und stellen uns auf eine länger anhaltende Krise ein“, sagte Geschäftsführer Walter Schoefer.

Den Angaben zufolge liegt das Verkehrsaufkommen am Flughafen Stuttgart derzeit bei unter zehn Prozent des sonst für die Jahreszeit üblichen Volumens. Neben dem verbliebenen Linienverkehr liege der Fokus aktuell auf Nachtluftpost, Fracht-, Militär-, Einsatz- und Rettungsflügen.

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