Auch für Japans Liebhaber des Karaoke-Singens ändern sich im Zuge der Corona-Pandemie die Zeiten. Foto: ---/Kyodo/dpa Foto: dpa

Karaoke ist in Japan sehr beliebt. Doch in Zeiten von Corona gelten nun auch hierbei andere Regeln. Sie beschränken sich nicht nur auf die Maskenpflicht.

Tokio - Auch für Japans Liebhaber des Karaoke-Singens ändern sich im Zuge der Corona-Pandemie die Zeiten. Nach der Aufhebung des Notstands treffen Betreiber von Karaoke-Einrichtungen Vorkehrungen, um das Singen künftig sicherer zu machen.

So müssen sich die Kunden beim Betreiber "Karaoke Manekineko" in Tokio mit Hilfe einer Maschine, die künstliche Intelligenz nutzt, am Eingang erstmal die Körpertemperaturen messen lassen, wie die japanische Tageszeitung "Tokyo Shimbun" berichtete. In den Karaoke-Räumen singen sie dann mit Mikrofonen, die mit Stoff abgedeckt und mit einem durchsichtigen Plastiktrichter versehen sind, um den beim Singen entstehenden Tröpfchenflug zu stoppen. Die Räume werden vom Personal, das Masken und Plastikvisiere trägt, regelmäßig desinfiziert. Zudem wird die Gästezahl je nach Größe des Raums und Belüftung begrenzt.

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