Blick auf die Königstraße in Stuttgart – seit dem Lockdown ist hier kaum noch was los. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Der Handelsverband Baden-Württemberg übt Druck auf die Politik aus. Er fordert die Öffnung der Geschäfte – und beklagt, dass Hilfen nicht ankommen würden.

Stuttgart - Der Handelsverband Baden-Württemberg (HBW) hat die Wiedereröffnung aller durch den Lockdown geschlossenen Geschäfte gefordert. „Macht die Läden wieder auf!“ laute ihr Appell, teilte Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann am Dienstag in Stuttgart mit. Die Geschäfte außerhalb des Lebensmittelhandels brächten seit Beginn der Pandemie ein „immenses Sonderopfer“. Die Händler brauchten jetzt klare Aussagen von politischer Seite, wie es weitergehe, sonst werde es ein Massensterben in der Handelsbranche geben, so Hagmann. Die von Bund und Land in Aussicht gestellten Finanzhilfen kämen weiterhin nicht an.

Sollte die Schließung der Geschäfte über Mitte Februar hinausgehen, fordert der Handelsverband, den Händlern zumindest die persönliche Beratung einzelner Kunden vor Ort zu erlauben, was vor allem dem beratungsintensiven Facheinzelhandel nutzen werde. Das zu erlauben, sei bereits seit langem möglich und geboten, teilte Hagmann mit.

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