Der Aufschwung gehe 2021 weiter, „wenn auch mit weniger Dynamik“, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Mittwoch bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts (Archivbild). Foto: dpa/Fabian Sommer

Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr wieder mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von drei Prozent. Im Corona-Herbst war man allerdings noch von einem stärkeren Aufschwung ausgegangen.

Berlin - Nach dem Einbruch der deutschen Wirtschaft im Corona-Jahr 2020 rechnet die Bundesregierung in diesem Jahr wieder mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,0 Prozent. Damit senkte die Regierung ihre Wachstumsprognose für 2021 - in ihrer Herbstprojektion war sie noch von einem Plus von 4,4 Prozent ausgegangen. Der Aufschwung gehe 2021 weiter, „wenn auch mit weniger Dynamik“, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Mittwoch bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts.

Dabei sei davon auszugehen, dass die Wirtschaft im ersten Quartal noch „deutlich durch die Pandemie beeinträchtigt“ sein werde. Sollte es in der Folge eine Stabilisierung der Pandemie-Lage durch die „Impfung größerer Bevölkerungsgruppen“ und die „Rücknahme der Einschränkungen des öffentlichen Lebens“ geben, dürfte die Konjunktur wieder Fahrt aufnehmen, heißt es in dem Jahreswirtschaftsbericht.

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Nach den Worten Altmaiers gibt es dabei aber große Unterschiede zwischen den Branchen. So stehe einer „robusten“ Industrie ein durch die Pandemie stark betroffener Dienstleistungssektor gegenüber.

Die Regierung rechnet im Jahresdurchschnitt zudem mit einer Stagnation der Erwerbstätigkeit und einer leicht geringeren Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten dürfte durchschnittlich 44,8 Millionen betragen, wie Altmaier ausführte.

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