Die Muttergesellschaft zählt in Deutschland 2 100 Mitarbeiter. Foto: dpa/Uwe Anspach

Wegen der tiefgreifenden Auswirkungen der Corona-Krise sind bei HeidelbergCement 800 Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen. Außerdem wollen Aufsichtsrat und Vorstand auf einen Teil ihrer Festbezüge verzichten.

Heidelberg - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement schickt einen Teil seiner Mitarbeiter bei der Konzernmutter in Deutschland Anfang Mai in Kurzarbeit. Davon seien zunächst 800 Beschäftigte am Stammsitz der Unternehmens betroffen, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Die Muttergesellschaft zählt in Deutschland 2 100 Mitarbeiter.

Hintergrund für die Verringerung der Arbeitszeit seien die tiefgreifenden Auswirkungen der Corona-Krise. Außerdem wollen laut der Mitteilung Aufsichtsrat und Vorstand im zweiten Quartal freiwillig auf ein Fünftel ihrer Festbezüge verzichten. Neben der erforderlichen Kosteneinsparung sei dies ein deutliches Zeichen der Solidarität im Unternehmen, insbesondere auch an die ausländischen Tochtergesellschaften.

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