Vor allem Selbstständige sind von der Corona-Krise betroffen. Foto: dpa/Monika Skolimowska

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise treffen die Deutschen ungleichmäßig. Dabei spielt es besonders eine Rolle, ob man selbstständig oder angestellt ist, wie eine Umfrage ergibt.

Berlin - In Deutschland haben einer Umfrage zufolge 17 Prozent der Haushalte Einkommenseinbußen wegen der Corona-Krise hinnehmen müssen. Nach der Erhebung des Leibniz-Instituts sind Selbstständige mit 41 Prozent besonders betroffen, berichtete die „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vorab. „Die Schere scheint sich nicht zwischen arm und reich zu öffnen, sondern zwischen angestellt und selbstständig“, sagte der Ökonom des Instituts, Andreas Hackethal, dem Blatt.

Nur ein Teil der Deutschen hat der Umfrage zufolge sein Konsumverhalten wegen der Krise verändert. Demnach haben 16 Prozent derer, die Anschaffungen über 250 Euro planten, die Vorhaben fallen gelassen. 28 Prozent hätten ihre Pläne verschoben, 54 Prozent keine Änderung an ihren Plänen vorgenommen. Das Blatt berichtete, 7000 Haushalte seien für die Erhebung befragt worden.

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